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25 Jahre Mühlbachstüble Francesco

Hallo Freunde und Gäste des Mühlbachstüble Malsch,

ich war überwältigt von den vielen Glückwünschen und Geschenken

anlässlich meines 25jährigen Jubiläums.


Möchte mich hiermit recht herzlich bedanken bei Euch allen.


Würde mich freuen euch in meinem Lokal weiterhin begrüßen zu dürfen.

Euer Francesco










Freitag 5.7. und Samstag 6.7.2013 findet ein weiteres Jubiläumshighlight

statt.

Ab 20 Uhr Serata Italiano  mit DJ Mario.....

vorbei kommen und einen tollen Abend erleben.

Freue mich auf Euch.

Francesco



Francesco Ambrosino seit 25 Jahren im „Mühlbachstüble“

1970 eröffnete in Malsch in der Waldprechtsstraße die erste Pizzeria, das „Mühlbachstüble“. 1988, also vor 25 Jahren, übernahm Francesco Ambrosino das seinerzeit gutgehende Lokal in der Kurve. Von 1974 an hatte bereits sein Vater Antonio die Gaststätte gepachtet.

Seinen ersten Tag im „Mühlbach“ vergisst Franco nicht. Am 1. Juli 1988 kamen überaus viele Gäste, was auch damit zu tun hatte, dass in unmittelbarer Nähe ein Polterabend stattfand. Ende der achtziger und zu Beginn der neunziger Jahre erlebte das „Mühlbachstüble“ seine Blütezeit. Daran konnten auch mehrere Überschwemmungen, durch den nahen Mühlbach verursacht, etwas ändern. Dank einer drehbaren Parabolantenne konnte man am Samstag auf zwei Fernseher vor allem die Bundesligaspiele des KSC verfolgen, damit gilt das „Mühlbachstüble“ als Vorreiter für die heutigen Sky-Besitzer. Für Franco war es selbstverständlich, als ihn die SG Malsch fragte, am Malscher Straßenfest mitzumachen. Seine am Stand gebackenen Pizzen fanden seinerzeit reißenden Absatz.

1991 ersetzte Franco Ambrosino den alten Steinofen, der seit Beginn seine Küche prägte, durch einen wesentlich leistungsstärkeren. Im Angebot hatte er neben den typischen italienischen Gerichten u. a. auch Grillhähnchen, wobei sich die Variante „extra scharf“ als wahrer Renner entpuppte.

Zu Beginn des neuen Jahrtausends erhielt das „Mühlbachstüble“ die Genehmigung zur Außenbewirtschaftung. Franco wollte damals auch die Tradition seines Vaters wieder aufleben lassen, den Eisverkauf. Während sein Vater noch mit einem Eiswagen durch die Straßen fuhr, verkaufte sein Sohn das Eis ausschließlich im Lokal.

Nahezu legendär die Morgen vor dem Heiligen Abend und Sylvester. An diesen Tagen lud der Wirt seine Stammgäste zu Wienerle oder Tibor’s Gulaschsuppe ein. So mancher „Spätheimkehrer“ verpasste deshalb die abendliche Bescherung bzw. das mitternächtliche Feuerwerk. Vom Schmutzigen Donnerstag bis Faschingsdienstag galt es für Einheimische geradezu als Pflicht, sich ins „Mühlbach“ rein zu zwängen. Hier sind dem Besitzer vor allem die Malscher Handballerinnen in angenehmer Erinnerung.

Zwischenzeitlich wurde das Angebot sowohl durch einen Heimservice als auch durch diverse Aktionswochen erweitert. Zusammen mit zwei bis drei Personen stemmt Francesco Ambrosino sein tägliches Pensum.

Die Aufteilung des Lokals in einen Raucher- sowie einen Nichtraucherbereich, so vermutet der Wirt, hätte ihm zahlreiche Gäste gekostet. Ob Mittagstisch oder Pastabar, zahlreiche Versuche, mehr Gäste ins „Mühlbachstüble“ zu locken, scheiterten. Schon mehrfach wollte er den „Bettel hinschmeißen“, auch der Verkauf des Hauses stand bereits einmal an.

Aber Franco hängt an seinem „Mühlbachstüble“, ob er es aber ein weiteres Vierteljahrhundert durchhält ist eher unwahrscheinlich.

Am Montag, dem 1. Juli beginnt nun seine Jubiläumswoche, die er ohne Ruhetag feiern möchte. Im Angebot sind dann wieder offene Weine und dieses Mal das beliebte Hoepfner Pils. Mit der Karlsruher Brauerei arbeitet er übrigens seit seinem Einstieg erfolgreich zusammen! Während der Jubiläumswoche erhält jeder Gast ein Jubiläumsgetränk aufs Haus.